Kultur, Natur, Geselligkeit 2017

Auch dieses Jahr gab es einen Zweitagesausflug, bei dem schließlich 22 Mitglieder - Spieler, Helfer, Partner - dabei waren. Der Rest der Gruppe entweder anderweitig beschäftigt, auf Sparkurs oder sogar in guter Hoffnung :-)

Wie gewohnt Abfaht um 6 Uhr bei der Gemeinde und nach einem kurzen Kaffeestopp bei Ybbs um 9 Uhr Führung im Keltendorf Mitterkirchen. Besonders interessant, dass wir nach einer informativen Führung selbst ausprobieren durften, wie die Kelten lebten: Speere schleudern, Bogenschießen, Weidenkränze Zielwerfen, Feuer machen, Brot backen und Fragen beantworten > schließlich haben wir alle die Keltenmatura bestanden und alle 3 Teams konnten daher das Ergebnis ausgiebig feiern.

Anschließend ging es zum Mittagessen zur Burgschenke Clam. Gestärkt mit einem "Eisenhutessen" gab es ein Burgbesichtigung mit Verkostung des eigenen Bieres, begrüßt vom Burgherrn persönlich!

Vollgestopft mit Informationen über die sehr schöne, voll bewohnte Burg mit herrlicher Aussicht ins Mühlviertel, ging es nach Freistadt. Zum Abendessen ging es dann in den Gewölbekeller des Hotels Goldener Hirsch zu einem Spektakeldinner. Begleitet von einem Herold, der versuchte, für Jeden einen Spruch zu finden, mit Reimen das Essen kommentierte und schließlich ein kurzes improvisiertes Theaterstück basierend auf einer Drachengeschichte initiierte klang der Abend aus.

Am nächsten Tag, nach einer, für manche wegen der vollen Bäuche, unruhigen Nacht gab es einer sehr interessante, kompetente und angenehme Stadtführung, nach der es mit dem Bus zum Eingang des Thurytales ging. Nach einer kurzen Wanderung entlang der Aist bis zu einem alten "Schmiedehammer" konnten wir die alten Maschinen und Geräte sowie die Erzeugnisse bewundern. 2 ältere Schmiede versuchten, uns die Geschichte näher zu bringen und zeigten auch mit Stolz ihre Arbeiten. Als Erinnerung gab es einen selbst (bzw. von einem "Knecht" :-)) geprägten Thurytaler als Andenken.

Nun ging es zum nahe gelegenen Kefermarkt, um den weltberühmten Altar zu besichtigen. Zufälligerweise war der Mesner anwesend, den wir motivieren konnten, uns ei8niges darüber zu erzählen. Anschließend ging es Richtung Heimat, die wir nach einem Stopp beim Genußbauernhof Böhm in Katzelsdorf bald nach 20 Uhr erreichten.

Gut gelaunt, voll mit Wissen und Nahrung so9llte der Ausflug noch lange in guter Erinnerung behalten werden.